Range soll nach dem Willen der Bundesregierung neuer Generalbundesanwalt werden.

Der Bundesrat hat sich auf einen neuen Generalbundesanwalt geeinigt. Einstimmig wurde der Celler Generalstaatsanwalt Harald Range zum obersten Deutschen Strafverfolger gewählt. Range sei „stolz“ auf die breite Zustimmung. Damit geht eine wochenlange Hängepartie zu Ende.

Der Generalbundesanwalt ist in Deutschland die Nummer eins bei der Verfolgung von Terroristen. Nun ist die Ernennung des Juristen Harald Range zum neuen Generalbundesanwalt eine beschlossene Sache. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin einstimmig für den 63-Jährigen als Nachfolger von Monika Harms. Das Kabinett hatte bereits grünes Licht gegeben. Ranges Ernennung durch Bundespräsident Christian Wulff steht nun nichts mehr im Wege.

Der Celler Generalstaatsanwalt Range äußerte sich erfreut über seine endgültige Nominierung für das Amt des obersten deutschen Strafverfolgers. „Die breite Zustimmung des Bundeskabinetts und der Landesregierungen zu meiner Nominierung für das Amt des Generalbundesanwalts macht mich stolz“, sagte Range.

Eine lange Hängepartie geht zu Ende

Ursprünglich wollte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) den Stuttgarter Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl für den Posten. Doch die Wahl platzte nach einer Debatte über Schmalzls fachliche Eignung.

Die bisherige Generalbundesanwältin Monika Harms wurde bereits Ende Oktober pensioniert. Zwischenzeitlich leitete der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum die Geschäfte.

Die Amtsübergabe soll am 17. November erfolgen. „Obwohl ich mich in Celle immer sehr wohlgefühlt habe, stelle ich mich gern der hohen Verantwortung, die jetzt in Karlsruhe auf mich wartet“, sagte der designierte Generalbundesanwalt.

nj/dapd/dpa

Publication date: 04.11.2011

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